Donnerstag, 17. September 2015

ENDLICH

Mein PC tut wieder; dafür bin ich ziemlich geschafft. In den letzten Tagen ist viel passiert!!
Freitag trafen wir uns im Gemeindehaus, klärten noch einige Sachen aufgrund der Arbeitserlaubnis und gingen anschließend zusammen mit einigen Thais essen.

Unsere "Mutti"

Mit Stäbchen essen stellt sich für manch einen schwerer heraus als erwartet, aber wir werden das Schiff schon schaukeln. Notfalls werden die Nudeln um die Stäbchen gewickelt ;)
Zurück in der Gemeinde hatten wir das erste Mal wirklich etwas (produktives) zu tun:




Die Zimmer glänzten nach unserer Aktion wie nie zuvor!!
Geschafft ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Samstag früh machten wir uns auf den Weg in ein Töpferdorf in der Stadt. Hier werden wir jeden Samstag den Kindern spielerisch Englisch beibringen, wobei diesmal das spielerische eindeutig überwog...
Unsere Mentorin Mirjam






Nach erfolgreicher Arbeit gingen wir zu Kumdees, kochten gemeinsam Spagetthi, redeten und aßen. Zurück am Dorm hatten wir endlich mal genug Zeit, um unseren "Haushalt" etwas in Ordnung zu bringen. Wir gingen relativ früh ins Bett, denn Sonntag besuchten wir vor Ort den Gottesdienst. Wir wurden der Gemeinde vorgestellt und herzlichst begrüßt - auf Thai, das heißt, wir verstanden wenig bis gar nichts von dem, was vor sich ging. Glücklicherweise erklärte sich aber eine junge Thai bereit zu übersetzen und mit Hand, Fuß und Englisch verstanden wir auch ein wenig.
Im Anschluss gingen wir gemeinsam mit den Kindern vom Fosterhome, das wir betreuen werden, schwimmen - und dabei sahen wir auch noch gut aus ;)



Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit den Jungs, die nur ein paar Zimmer weiter wohnen.

Ich verstehe zwar ein paar Brocken Thai und kann auch angemessen grüßen, trotzdem freute ich mich sehr auf den Sprachunterricht, der uns ab Montag erwartete. Zwischen zehn und zwölf wird jeden Tag gepaukt!



Den Rest des Tages verbringen wir diese Woche im Fosterhome, wo wir in Haus und Garten aufräumen und sauber machen...








Wobei ein bisschen Spaß aber nicht fehlen darf :D






Falls euch dieser Bericht noch nicht reicht und ihr mich gerne auch etwas in Bewegung sehen wollt:



In Liebe,
eure Louisa




Samstag, 12. September 2015

Sorry :/

Tut mir leid, dass zur Zeit nicht viel kommt, aber mein PC will leider nicht so wie ich will...
Deswegen erstmal nur ein paar neue Bilder...

In Liebe,
eure Louisa

Donnerstag, 10. September 2015

Geschichtsstunde mit Massageeinlage

Nach einem ereignisreichen Tag melde ich mich zurück. Heute ging es zum Frühstücken zu unseren Leitern, da einer unserer Mitfreiwilligen - Jakob - Geburtstag hatte. Dort feierten wir mit einem ausgiebigen Frühstück: Bacon, Brot, Früchte, Rührei und sogar Brownies!!


David Kumdee mit Geburtstagskuchen

Unser Geburtstagskind Jakob
 Gesättigt machten wir uns auf den Weg in die Stadt. In Chiang Mai gibt es zwei Innenstädte; die "normale" Innenstadt, sowie die alte Innenstadt, in der unzählige Tempel sind - sehr touristenattraktiv. So fanden wir uns bald in einem Museum wieder und lernten viel über das alte Chiang Mai, ehemalige Könige und das Leben damals. Von der Informationsflut etwas erschlagen - es kann auch an der Schulklasse liegen, die uns anscheinend viel interessanter fand als den Geschichtsunterricht vor Ort - machten wir uns auf die Suche nach einer Erfrischung. Nach einem Smoothie waren unsere Lebensgeister wieder einigermaßen geweckt. Einige von uns konnten aber noch eine gute Thai-Massage vertragen und fanden sich prompt auf einer Liege wieder...
Währenddessen hatten wir anderen draußen unseren Spaß beim Fotografieren






Anschließend gingen wir erneut zum "Airport Plaza" und kauften unser Abendessen, das wir später bei Kumdees verzehrten. Zusammen mit den Kumdee-Jungs und Mirjam gingen wir zum Schwimmen in die Highschool der Jungen. Es war zwar schon dunkel, aber der Pool - oder eher das Freibad, denn es war riesig - war warm und sehr leer. Vor Ort trafen wir einen Freund der Kumdees, der wohl auch mit uns Zeit verbringen wird. Er lebt als englischstammiger Deutscher mit seiner großen Familie in Thailand.
Zurück im Dorm sitzen wir jetzt noch etwas zusammen, spielen und diskutieren.
Einen schönen restlichen Donnerstag aus dem fernen Asien.

In Liebe,
eure Louisa



Mittwoch, 9. September 2015

Sawasdee-Kaa!

Nach zwanzig Stunden Flug und eindeutigem Jetlag melde ich mich jetzt endlich mal aus dem fernen Thailand!
Am 07. September um 14:30 Uhr ging es in Stuttgart los. Wir trafen erstmal die restlichen Freiwilligen und machten uns miteinander bekannt.
Dann ab in den halbleeren Flieger und gen Amsterdam - völlig falsche Richtung ;).

Von Amsterdam ging es dann direkt weiter nach Bangkok. Dieser Flug dauerte etwa elf Stunden. Da wir ja diverse Zeitzonen überschritten haben, war die Nacht auch nur ca. drei Stunden lang...
Ziemlich übermüdet kamen wir in Bangkok an, kämpften uns erneut durch den Transitbereich mit Passkontrolle und ähnlichem, und waren schon auf dem Weg nach Chiang Mai.
Dort wurden wir von unserer Mentorin Mirjam und ihrem Ehemann, der gleichzeitig Leiter unserer Projekte ist, in Empfang genommen.

Kurz in unsere Wohnung reingeschaut, bei unseren Leitern etwas Obst gegessen (Mango, Nong, Melone,...) und anschließend auf dem Kad Farang (etwa:"ausländischer Markt") hier und dort etwas gegessen. Es gibt hier massenweise Verkaufsstände an den Straßen oder am Markt, wo man sich verschiedenes und - meist - sehr leckeres Essen kaufen kann. Darunter khauniau (Klebreis), unterschiedliche Suppen, Hähnchen, gedünstetes Gemüse, Obst, Meeresfrüchte und vieles mehr. So kam ich ziemlich übermüdet und gesättigt im "Dorm", unserem Gästehaus und unsere Wohnstätte für das nächste Jahr, an. In meinem Zimmer befinden sich ein Bett, ein Schrank und ein Tisch. Außerdem haben wir ein kleines Bad und einen Balkon. Da wir - so hoffe ich - die meiste Zeit draußen verbringen werden, stellt das kein Problem dar. Sollte jedoch jemand zu Besuch kommen wollen, würde ich euch unseren Fußboden empfehlen. Der ist sogar fast so weich wie die Matratze hier ;)
Mit vielen neuen Eindrücken gingen wir also zu Bett und schliefen bis in den frühen Mittag.
Zusammen mit den anderen Freiwilligen ging es auf Abenteuertour - ab auf die Straße...



Hier herrscht Linksverkehr, das ist so gut wie die einzige Regel, die auf den Straßen beachtet wird. Ansonsten geht es kreuz und quer, mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen, die oftmals auf unglaubliche Art und Weise beladen sind - also: besser dreimal schauen. Ach ja, Anschnallpflicht gibt es nicht und telefonieren während des Autofahrens ist hier auch gang und gebe. Diese Mentalität gefällt mir, auch wenn es ab und an etwas eng zugeht und der ein oder andere zur Hupe greifen muss.
Nach einem kurzen Abstecher zum "Airport Plaza" - einer großen Shopping-Mall - holten wir meine Mitfreiwillige und Mitbewohnerin Mimi vom Flughafen ab. Sie musste einen Tag später fliegen.
Anschließend besorgten wir uns neue SIM-Karten und ließen diese freischalten. Was wir aus der Situation lernten? Bei den Thais geht alles ganz gemächlich. Wir verbrachten etwa zwei Stunden in dem Telefonladen... Deswegen hatten wir auch Hunger als wir fertig waren. Glücklicherweise ist das Essen in Thailand nie sehr weit...



Zurück im Dorm saßen wir (Mimi & ich) noch etwas mit den Jungs zusammen, tauschten uns über den Tag aus und spielten Würfel- und Kartenspiele. Todmüde fielen wir ins Bett!

Am nächsten Morgen wurden wir schon um halb acht abgeholt (die Zeitverschiebung nach Deutschland beträgt übrigens +5 Stunden), um zum Arzt zu fahren. Dort wurde uns aufgrund mangelnder Zeit blanko ausgestellt, dass wir gesund sind und weiter ging es zum Rechtsanwalt, wegen Beantragung einer Arbeitserlaubnis und ganzjährigem Visa. Dort ging es los mit der Zettelwirtschaft... Wir hatten ehrlich gesagt wenig Áhnung und die Thais, wie es scheint noch weniger. Mit vereinten Kräften und etwas Englisch schafften wir es dann aber trotzdem die Dokumente fertig auszufüllen.


Bevor wir uns mit den anderen bei Mirjam und Gampon trafen, gingen wir noch über den Markt und kauften für das Mittagessen ein. Sooooo viele Farben, Gerüche, Gerichte,...! Markt in einem anderen Land muss man unbedingt erleben, sei es nun Thailand oder Italien, überall geht es anders zu.

 Nach dem Mittagessen besuchten wir dann aber den großen Markt in Chiang Mai. Zwei Gebäude mit je drei Stockwerken machen den Markt dort aus. Es gibt allerhand Angebote:
















Abends mussten wir dann doch noch einmal zum Arzt, um uns Blut abnehmen zu lassen. Nach einem kleinen Piecks - viel kleiner als in Deutschland - war die Sache auch schon erledigt und wir verabschiedeten uns ins Dorm.
Hier sitzen wir nun, halten unsere Eindrücke fest und freuen uns schon auf die nächsten Tage, Wochen und Monate.

In Liebe,
eure Louisa





Zur Abschiedsfeier


Ich bin unendlich dankbar für die klasse Abschiedsfeier. Für mich war sie ein voller Erfolg, ich hoffe, ihr hattet daran genauso viel Spaß! Vor allem möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die vorn und hintenrum so viel mitgeholfen haben. Ohne euch hätte das alles nicht so funktioniert!!






Und dass wir eine gute Gemeinschaft hatten, sieht man hoffentlich an den Bildern.


In Liebe,
eure Louisa